Arbeitskreis Soziales

von links nach rechts: Frau Rauh, Frau Kruse, Frau Großmann, Frau Cordes, Frau Ding, Frau Hartrumpf, Frau Hesper, Frau Lorscheidt, Herr Lüking, Frau Dudek. Nicht abgebildet: Frau Wienand

  • 2016_04_grossmannA. Großmann

  • MCG_Logo
    T. Kaup
  • 2015_09_Luek B. Lüking

Stand: Oktober 2020

Kontakt und Infos: engagementfoerderung-gymnasien@diakonie-duesseldorf.de 

 

Soziales Engagement am MCG

Das Marie-Curie-Gymnasium legt seit jeher großen Wert auf ein gutes Sozialklima und fördert mit Lehrerunterstützung das soziale Engagement der Schülerinnen und Schüler.
Unter dem Leitsatz „MCG TUT GUT“ werden seit Ende 2005 alle sozialen Aktivitäten am MCG im Arbeitskreis (AK) Soziales zusammengefasst. Dem AK gehören Eltern, Lehrerinnen und Lehrer sowie eine Mitarbeiterin der Diakonie Düsseldorf an. Er gibt Impulse, unterstützt Schülerinnen und Schüler, die sich sozial engagieren wollen, indem er den Kontakt zu sozialen Einrichtungen herstellt und pflegt, die Aktivitäten der engagierten Schülerinnen und Schüler begleitet und für die Kommunikation aller Beteiligten untereinander sorgt.

Ziel sozialen Engagements

Zu einer guten Schul- und Persönlichkeitsbildung gehört auch die Fähigkeit, sozial verantwortlich zu fühlen und zu handeln. Um diese Kompetenz zu vermitteln und das Bewusstsein für ethische Grundwerte zu stärken, wurde ein verbindliches Sozialpraktikum geschaffen, das allen Schülerinnen und Schülern am MCG die Möglichkeit bietet, sich sozial zu engagieren und dabei zu lernen, dass weder Sozialstatus noch Herkunft, weder Bildung noch geistige oder körperliche Leistungsfähigkeit den Wert eines Menschen ausmachen.

Die Schülerinnen und Schüler erfahren, dass ihr Engagement nicht eingleisig ist, sondern auch sie selbst um viele positive und intensive Eindrücke und Erlebnisse bereichert werden. Gleichzeitig lernen sie Teamfähigkeit, Konfliktfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit und Eigenverantwortung und stärken ihr Selbstbewusstsein, wenn sie spüren, wie wichtig ihr persönlicher Einsatz ist und welche Freude sie anderen damit bereiten. Sie werden darüber hinaus in der Lage sein, gesellschaftspolitische Themen weitaus differenzierter betrachten zu können.

Zunehmend messen Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber der Schlüsselqualifikation Sozialkompetenz einen hohen Stellenwert bei. Das Zertifikat, welches die Schülerinnen und Schüler am Ende des sozialen Engagements bekommen, kann sich positiv bei Bewerbungen für Stipendien oder auf Einstellungschancen auswirken.

Konzept zur Umsetzung der Zieldefinition

Da die Schülerinnen und Schüler zwar einerseits möglichst früh an das Thema „Soziales Handeln“ herangeführt werden sollen, andererseits jedoch eine gewisse Reife und Eigenverantwortlichkeit Voraussetzung sind, wurde ein Schuljahr als Einstieg gewählt, in dem nicht zu viele schulische Sonderaktivitäten (Klassenfahrten, zentrale Prüfungen usw.) stattfinden. Es fiel die Wahl für das verbindliche Sozialpraktikum auf die 9. Jahrgangsstufe.
Das regelmäßige Engagement festigt das soziale Denken und Handeln bei den Schülerinnen und Schülern. Sie engagieren sich daher unter normalen Bedingungen 60 Stunden, verteilt auf das gesamte Schuljahr.  Diese Art der Nachhaltigkeit wurde bevorzugt gegenüber einem 1-2-wöchigen Praktikum.

Aufgrund der aktuellen pandemischen Situation hat der Arbeitskreis Soziales in Abstimmung mit der Schulleitung entschieden, dass das Soziale Engagement in diesem Schuljahr auch unter den momentan vorherrschenden Einschränkungen im Rahmen von „MCG TUT GUT! SCHÜLER ENGAGIEREN SICH SOZIAL“ stattfinden soll, jedoch in einer abgewandelten und erweiterten Form. Der Infektionsschutz steht dabei immer im Vordergrund.

So sieht der Ansatz für das diesjährige Sozialpraktikum eine möglichst breit gefächerte Themen- und Projektauswahl vor. Es gibt verschiedene Angebote, um für jede Schülerin und jeden Schüler eine passende Einsatzmöglichkeit zu finden und die jeweiligen Interessen der/des Einzelnen zu berücksichtigen. Die Bandreite reicht von der theoretischen Projektarbeit über die Umsetzung eines digitalen Projektes oder den Einsatz in der Familien- oder Nachbarschaftshilfe bis hin zu einem traditionellen Praktikum in einer Einrichtung der Wahl. Grundsätzlich wurde für diesen Jahrgang die Stundenvorgabe auf 30 Stunden reduziert, um auch in dieser Hinsicht auf die momentane Lage zu reagieren.

Wir sind überzeugt, dass auch unter den für uns alle ungewöhnlichen Umständen soziales Engagement möglich und vielleicht gerade jetzt besonders wichtig und wertvoll ist.

Eine positive und erfolgreiche Umsetzung eines für alle Schülerinnen und Schüler verbindlichen Sozialpraktikums ist verbunden mit reibungslosen Abläufen und verlangt ein hohes Maß an Kommunikation, professioneller Organisation, Koordination und Betreuung, die zu jeder Zeit gewährleistet sein müssen. Seit dem zweiten Schulhalbjahr 2007/8 ist die Diakonie Düsseldorf unser Partner für das Sozialpraktikum, um diese komplexe Aufgabe zu bewältigen. Eine Mitarbeiterin der Diakonie Düsseldorf unterstützt seither unsere Schülerinnen und Schüler in allen Fragen rund um das soziale Engagement. Zudem wird das Sozialpraktikum begleitet von zwei Kooperationslehrern sowie unseren engagierten Mitgliedern des Arbeitskreises Soziales.